Neues für Autofahrer ab 2016

Elektrofahrzeuge, die ab dem 1. Januar zugelassen werden, sind für fünf Jahre von der Kfz-Steuer befreit.
Darauf weist der Bund der Steuerzahler hin. Das ist deutlich weniger als bisher – denn Elektroautos, die bis zum 31. Dezember 2015 zugelassen wurden, genossen noch zehn Jahre lang die Befreiung von der Kfz-Steuer.

Wird das Elektroauto innerhalb des steuerbefreiten Zeitraums verkauft, muss der neue Halter für den noch verbleibenden Zeitraum ebenfalls keine Kfz-Steuern zahlen. Hybrid-Fahrzeuge und Autos mit einem sogenannten Range-Extender ( auf Deutsch: ein Reichweitenverlängerer), genießen das Steuerprivileg übrigens nicht: Sie gelten nicht als Elektrofahrzeuge im Sinne des Kraftfahrzeugsteuergesetzes.

HU Plakette

HU gültig bis 12/2017

Wer nach dem 1. Januar noch eine gelbe HU-Plakette auf dem Kennzeichen hat, hat den Termin zur Hauptuntersuchung verpennt. Ab Januar dürfen nur noch Braun (HU 2016), Rosa (HU 2017) und Grün (HU 2018) unterwegs sein. In welchem Monat die Fahrzeugprüfung ansteht, erkennt man daran, welche Zahl auf der Plakette oben steht. Wer die Fristen überzieht, muss bei Polizeikontrollen mit einem Bußgeld rechnen.

 

Motorräder sollen sauberer werden. Deshalb müssen alle neuen Zweiräder, die ab dem 1. Januar eine Typgenehmigung erhalten, die Abgasvorschriften der Euro-4-Norm erfüllen. Darauf weist der ADAC hin. Nach Ansicht des Verkehrsclubs stellen die neuen Vorschriften für viele Hersteller eine Herausforderung dar.

Ab Januar 2016 müssen alle neuen Motorräder außerdem über ABS oder ein sogenanntes Kombi-Bremssystem verfügen. Diese Vorschrift betrifft Motorräder mit einem Hubraum von mehr als 50 Kubikzentimetern oder einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h. Alte Motorräder müssen nicht nachgerüstet werden.

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