Autokauf

Beim Kauf vom Händler ist nicht nur die Wahrscheinlichkeit höher, dass das Fahrzeug fachmännisch überprüft und gegebenenfalls repariert wurde. Auch rechtlich sind Sie inzwischen gut abgesichert. Denn der sogenannte Verbrauchsgüterkauf räumt dem Käufer mehr Rechte ein.

Die Vorteile für den Käufer: Die Sachmängelhaftung kann nicht mehr komplett ausgeschlossen werden. Das Kleingedruckte verliert so seinen Schrecken. Denn Verträge mit Klauseln wie beispielsweise „Gekauft wie gesehen" oder „Fahrzeug wird unter Ausschluss der Gewährleistung /Sachmängelhaftung verkauft" sind ungültig. Der Verkäufer muss zudem mindestens ein Jahr für Sachmängel haften. Das hat übrigens nichts mit Gebrauchtwagengarantien zu tun, die viele Händler extra anbieten. Die Regeln des Verbrauchsgüterkaufes gelten übrigens nicht nur bei einem Kauf beim Kfz-Händler sondern auch für Fahrzeuge aus dem Betriebsvermögen eines Freiberuflers (Arzt, Rechtsanwalt, Architekt), Handwerkers oder Landwirts.

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Das Auto verkaufen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten sein Auto zu verkaufen, man kann z.b. zum Autohaus oder  Gebrauchtwagenhändler gehen um sein Auto anzubieten. Das inserieren in Zeitungen ist sehr beliebt, wobei diese Möglichkeit einen eher regionalen Käuferkreis anspricht. Die reichhaltigen Online-Börsen die es gibt sind überregional und Teilweise sogar International vertreten.

Die erste Variante scheint die seriöseste, doch auch hier können Gefahren lauern. Fragwürdige Autohändler können mit Geschick und können nicht nur den Preis unfair herunter handeln, sondern sie auch in ernsthafte Kaufabwicklungsprobleme verwickeln.

Beim  Autoverkauf in Zeitungsannoncen oder Internet-Portalen

kümmert man sich im Grunde eigenständig um alles. Man beschreibt das zu verkaufende Fahrzeug, bestimmt den Preis, setzt bei Möglichkeit zudem auch Fotos dazu und wartet dann auf die meist telefonischen Anfragen. Der Interessent vereinbart einen Begutachtungstermin und verhandelt dann am Ende meist über den Preis. Sie sollten darauf achten, dass das Fahrzeug sich in einem gepflegten und guten Zustand befindet. Als seriöser Auto Verkäufer eines Gebrauchtwagens sollte man neben der realistischen Bestimmung eines Kaufpreises auch eine Probefahrt anbieten.

Private Automärkte

Der schnellste Wege Gebrauchtwagen zu verkaufen oder zu kaufen, jedoch birgt der private Automarkt auch Risiken. Hier tummelt sich ein breites Spektrum an Händlern, Privatverkäufern und Besuchern.

Der beste Tipp den ich geben kann: Zum kaufen oder verkaufen immer einen Bekannten (am besten einen Sachkundigen aus dem Kfz-Bereich) mitnehmen. Hier gilt: 4 Augen sehen mehr als zwei. Mit etwas Verhandlungsgeschick und Glück können Sie beim Kauf von Privat möglicherweise den günstigeren Preis erzielen. Erweiterte Verbraucherschutzrechte gelten hier allerdings nicht.

Grundsätzlich haftet der Verkäufer nur sechs Monate. Und auch ein Gewährleistungsausschluss mit Klauseln wie "Gekauft wie gesehen" sind gültig. Die meisten Kaufverträge für Gebrauchtwagen (Musterkaufvertrag) enthalten sogar den üblichen Gewährleistungsausschluss. Haften muss der Verkäufer dann lediglich, wenn er ausdrückliche Garantiezusagen gab oder wenn ihm Arglist nachzuweisen ist.

Arglist liegt vor, wenn der Verkäufer den Fahrzeugmangel kennt oder mit einem Mangel rechnet und dies dem Käufer verschweigt. Weiß der Verkäufer von wesentlichen Mängeln, beispielsweise einem Unfallschaden, muss er den Käufer auch ohne ausdrückliche Fragen darauf hinweisen. Lediglich Bagatellmängel sind von dieser Regel ausgenommen.